Testberichte Pontiac

Pontiac Soltice

Der Pontiac Soltice von vorne
Ein Soltice verlässt das Werk in Wilmington

Pontiac stellte den Soltice (zu Deutsch: Sonnenwende) als Concept Car im Jahre 2002 auf der American International Auto Show in Detroit. Schon damals erregte der Roadster das rege Interesse des verwöhnten Publikums. Mit dem Modelljahr 2006 war es dann so weit. Der Soltice ging in Serie.

Der Pontiac Soltice von vorne
Bullige Front...

Dass die Pontiac-Desinger richtig lagen, zeigt eine Promo-Show, die auf NBC für den Soltice veranstaltet wurde. Über 40.000 Interessenten meldeten sich an um mehr Informationen zu erhalten. Die ersten 1.000 Roadster wurden innerhalb von 41 Minuten geordert. In der zehntägigen Infoshow wurden über 7.000 Verträge unterzeichnet.

Der Pontiac Soltice von oben
...kantiges Heck

Der in Wilmington, Delaware, gebaute zweisitzige Roadster ist mit einem 2.4l-DOHC-Aggregat bestückt, das 177 PS (132 kW) auf die Straße bringt. Mit knapp unter vier Metern Länge und 1,27 m Höhe liegt er in der Roadster-Norm. Vor Wind und Wetter schützt ein leicht zu bedienendes Stoffdach mit Glasheckscheibe. Für die negative Beschleunigung zeichnen vier Scheibenbremsen verantwortlich, ein ABS gibt es als Option. Die Abstufungen besorgt ein manuelles 5-Gang-Schaltgetriebe oder – wie sollte es anders sein – ein 5-Gang-Automatikgetriebe.

Der Pontiac Soltice von vorne
Highway-Fahrspaß

Der 20.500 US-Dollar teure Fahrspaß liegt im erschwinglichen Rahmen für amerikanische Geldbeutel. Ähnliche Preise müssen für die engsten Konkurrenten, Honda S 2000, Toyota MR2 Roadster und Mazda MX5 (Miata) auf den Tisch des Dealers gelegt werden. Wer allerdings gleich einen haben will, muss bis zu 2.000 US-Dollar über dem Listenpreis entrichten. Die Produktion für die nächsten Monate ist leer gekauft.

Der Pontiac Soltice von vorne
Hier die Sonnenwende...

Der Pontiac Soltice von hinten
...vor dem Sonnenaufgang